Ausbildung Pflegefachkraft oder soziale Arbeit studieren?
Hallo zusammen,ich brauche mal einen Rat von Außenstehenden, da ich mich in einer Sackgasse fühle.Ich bin 20, habe ein Abi von 1,4 und studiere im 2. Semester Berufspädagogik (Richtung Personalentwicklung/Betriebliche Weiterbildung). Ursprünglich komme ich aus der Landwirtschaft, bin es gewohnt anzupacken und möchte am Ende des Tages sehen, was ich geschafft habe.Mein aktuelles Studium ist das Gegenteil: extrem theoretisch, „schwammig“ und ich fühle mich im akademischen Umfeld unwohl. Mein Bauchgefühl sagt mir seit Monaten, dass ich hier falsch bin. Es belastet mich psychisch mittlerweile so sehr, dass ich eigentlich abbrechen möchte.Meine Favorit: Ausbildung zur PflegefachfrauIch finde den Beruf extrem sinnstiftend, praktisch und krisensicher. Aber: Mein Umfeld (besonders meine Eltern) rät mir komplett davon ab. Die Argumente: Schichtdienst, schlechte Bedingungen, psychische Belastung – man würde sich „kaputtmachen“ und hätte später keine Zeit für die Familie.Meine Fragen an euch:1. Karriere nach der Pflege: Welche Möglichkeiten habe ich mit meinem Abitur, nach der Ausbildung in „familienfreundliche“ Bereiche zu wechseln? (Studium/Weiterbildung, um später eher im Büro/Management/Beratung zu arbeiten, aber ohne Lehrer zu werden?)2. Soziale Arbeit als Alternative: Wäre ein duales Studium in Sozialer Arbeit ein guter Kompromiss oder sind die Arbeitsbedingungen dort ähnlich belastend?3. Studienabbruch: Würdet ihr mit einem 1,4er Schnitt den Abbruch wagen, auch wenn es sich wie ein „Versagen“ in der Biografie anfühlt?Ich habe Angst, eine Fehlentscheidung zu treffen, aber das Studium so weiterzuziehen fühlt sich auch nicht richtig an. Hat jemand diesen Weg (vom Abi/Studium in die Pflege) gemacht und kann berichten?Vielen Dank für eure Hilfe!